Kunst 5-10 Materialheft zum Thema Himmel

  • erschienen im Friedrich Verlag 1. Quartal 2019

Der Himmel als Sitz des Überirdischen, Göttlichen, Unendlichen oder als physikalischer Bestandteil der Natur, er ist in der Kunst vielfach belegt. Was im Mittelalter ausschließlich als heilig galt, erstrahlte gern im kostbaren Gold. Im Barock durchdrangen sich Architektur und Malerei und ließen gigantische Himmelsgewölbe entstehen, in denen Götter und Herrscher ihren dramatischen Auftritt in schwindelerregenden Höhen feierten! Gleichzeitig erfanden die Niederländer den weiten Himmel, befreiten ihn von Heiligen und Göttern. Mit dem 18. Jahrhundert wuchs das Interesse an der Wissenschaft, auch der Meteorologie: die Geburtsstunde der Wolkenkunde und der Beginn einer realitätsnahen Malerei des Himmels! Daneben behauptete auch der romantisch verklärte, metaphysische Himmel seinen Platz. Und allmählich geriet der Himmel mit seinen formalen Möglichkeiten der Abstraktion immer mehr zum malerischen Experimentierfeld der Künstler, und das bis in die Gegenwart hinein.

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KUNST 5 - 10 ESSEN

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KUNST 5 - 10 EXPERIMENTIEREN